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Überragend auch der deutsche Tormann Jürgen Müller, der ein um das andere Mal die schwedischen Angriffspieler zur Verzweiflung brachte. Dies auch der Grund, dass das schwedische Team mit nur 8 geschossenen Toren in die Halbzeit ging. Im Gegensatz dazu fand das deutsche Offensivspiel, mit 11 Toren in der ersten Halbzeit, öfter ein Mittel gegen die athletische und sehr bewegliche Abwehr der Schweden. Mit den beiden großen Rückraumspielern Hannes Lindt und Gunnar Dietrich hatte man zwei Joker im Team, die ihre Tore mit kräftigen Würfen über die gegnerische Abwehr machten. Die zweite Halbzeit begann gleich wie die erste geendet hat: Ein hartes aber faires Spiel bei dem die Taktik ein Offensivspektakel mit vielen Toren verhinderte. Martin Heuberger, der Chefcoach der Deutschen, hatte es wieder geschafft seine Mannschaft perfekt auf den Gegner einzustellen und seine Spieler dankten es ihm mit einer herausragenden Leistung. Deutschland baute in der 2. Hälfte seine Führung sukzessive aus und siegte schließlich deutlich mit 24:19. Müller Jürgen: Wir haben die Stärken der Schweden sehr gut analysiert und uns auf ihr schnelles Spiel sehr gut einstellen können. Martin Heuberger: Das Publikum ist immer hinter uns gestanden und uns aufgebaut wenn es einmal nicht so gut gelaufen ist. Wir hatten hier in Innsbruck 10 tolle Tage, die uns sicherlich immer in Erinnerung bleiben werden. Finale Deutschland – Schweden 24:19 (11:8) Schiedsrichter: Gjeding Martin, Hansen Mads (beide DEN) Kader Deutschland: Müller Jürgen (GK), Vortmann Jens (GK), Haller Robin (5), Lindt Hannes (5), Gensheimer Uwe (4), Dietrich Gunnar (3), Salzer Thorsten (2), Strobel Martin (2), Hafner Marc (2), Allendorf Michael (1), Kählke Robert, Krause Dennis, Kneule Tim, Pflugfelder Julian Kader Schweden: Sjöstrand Johan (GK), Palicka Andreas (GK), Johanson Patrik (6), Båverud Daniel (5), Torstensson Charlie (3), Hallberg Anders (2), Nordmark Björn (1), Friden Victor (1), Elf Johan (1), Svensson Alexander, Blank Richard, Bächström Joakim, Berg Johan, Ungesson Andreas Beste Spieler: Müller Jürgen (GER), Johanson Patrik (SWE)
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